Planwirtschaft, Wachstumsfeindlichkeit und moralische Appelle haben die Klimadebatte in den letzten Jahren stark geprägt – mit überschaubarem Erfolg: Die globalen CO₂-Emissionen steigen weiter, grüne Parteien wurden bei Wahlen abgestraft und die Debatte ist zunehmend vergiftet.
Oecolution-Geschäftsführer Christian „Jimmy“ Tesch hat seine Gedanken und Lösungsvorschläge dazu im aktuellen „Jahrbuch für Politik“ veröffentlicht – einem Standardwerk für Politik und Zeitgeschichte des Campus Tivoli.
Im Zentrum steht ein klarer Ansatz: Klimaschutz braucht marktwirtschaftliche Mechanismen statt planwirtschaftlicher Steuerung. Ein ordoliberaler Staat würde Spielregeln festlegen, die auf Wettbewerb, Privateigentum, sozialem Ausgleich und ökologischer Verantwortung aufbauen. Das Ergebnis solcher Regeln: Klimaschonendes Verhalten wird für Unternehmen ebenso wie für Haushalte zur vernünftigen Entscheidung – nicht zu einer moralischen. Dieser aufklärerische Vernunftgedanke fehlt grünen Aktivisten ebenso wie dem European Green Deal.
Kritisch sieht Tesch auch nationale Alleingänge wie Klimaziele, die am gesamteuropäischen CO₂-Ausstoß nichts ändern. Sinnvoller wäre hingegen ein globaler CO₂-Handel. Dieser würde nicht nur dem Weltklima helfen, sondern wäre auch wettbewerblich fair. Dafür müssten sich Klimaaktivisten eigentlich einsetzen.
Sein Fazit: Mit klaren Rahmenbedingungen und marktwirtschaftlichen Instrumenten kann die Klimawende zur Chance für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand werden.
Der vollständige Beitrag ist im „Jahrbuch für Politik“ erschienen, das Sie hier bestellen können.